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24.08.05
XX. Weltjugendtag 2005




,,Aus dem Herzen des alten Europa, das im vergangenen

Jahrhundert schreckliche Konflikte und unmenschliche

Regime erlebte, haben die Jugendlichen eine Botschaft

der Hoffnung an die heutige Gesellschaft gerichtet."

 

(Papst Benedikt XVI. zum XX. Weltjugendtag am 24. August 2005)

 

 

Sehr geehrte Frau Prokosch - Sander!

 

Hunderttausende jugendliche Pilger aus der ganzen Welt sind wieder zu Hause. Allmählich kehrt der Alltag wieder ein im Erzbistum Köln, in den deutschen Diözesen und in der weltweiten Kirche. Schon sind die Tage der Begegnung in den deutschen Diözesen und der XX. Weltjugendtag 2005 Geschichte. Oder anders formuliert: Der XX. Weltjugendtag 2005 hat Geschichte geschrieben und Spuren hinterlassen. Es war ein Fest, das alle Dimensionen dessen, was wir hierzulande aus Erfahrung kennen, überstieg. Es war ein Fest, das in vielerlei Hinsicht die Erwartungen gesprengt hat. Vor allem aber war der XX. Weltjugendtag für die ganze Welt ein nicht ersehbares Zeichen des Glaubens, der Freude, des Friedens und des Optimismus. Er hat die Jugendlichkeit und Lebendigkeit der Kirche in einzigartiger Weise zum Ausdruck gebracht. Für Hunderttausende Pilger war der XX. Weltjugendtag ein unvergessliches Erlebnis, wenn nicht ein großartiger Höhepunkt in ihrem Leben. Und für Viele ,,Zuschauer" - ob vor Ort, am Straßenrand oder am Fernseher - war er ein großes Geschenk.

 

Es ist uns ein dringendes Anliegen, allen Menschen von Herzen zu danken, die sich in der Vorbereitungszeit und der Durchführungsphase für den Weltjugendtag engagiert haben. Das "Projekt" Weltjugendtag konnte in seiner Komplexität überhaupt nur funktionieren, weil Tausende Menschen an den unterschiedlichsten Stellen - sei es im organisatorischen/logistischem, im liturgischen/spirituellen oder im künstlerisch/kulturellen Bereich - und mit den unterschiedlichsten Aufgaben mitgedacht, mitgemacht und sich weit über die Maßen des Erwartbaren hinaus eingesetzt haben. Eine der wirklich großartigen Erfahrungen im Zusammenhang mit den XX. Weltjugendtag ist die unglaubliche Vielzahl der Mitwirkenden und Engagierten rund um dieses Projekt. Es dürfte in den letzten Jahren in Deutschland kaum ein Projekt gegeben haben, das sich eines solch hohen Maßes an hochherziger ehrenamtlicher und hauptberuflicher Unterstützung erfreuen konnte wie der Weltjugendtag. Dafür sagen wir Ihnen ein großes herzliches Dankeschön und ein ganz ehrliches ,,Vergelt's Gott".

 

Wir wissen alle, dass beim Weltjugendtag bei weitem nicht alles glatt lief. Es hat organisatorische Defizite und andere Schwierigkeiten gegeben. Wir entschuldigen uns bei Ihnen für Unzulänglichkeiten und Fehler, die wir zum Teil selbst zu verantworten hatten und die Ihnen Ihre Arbeit erschwert oder Ihnen auch bisweilen die Freunde an Ihrem Engagement genommen haben.

 

Dennoch hoffen wir und wünschen es Ihnen und uns allen, dass unter dem Strich in der Erinnerung eine positive Bilanz bleibt. Der XX. Weltjugendtag war insgesamt ein großartiges und historisches Ereignis, das länger wirkt, als es gedauert hat. Sie können stolz sein, daran mitgearbeitet und mitgestaltet zu haben.

 

In großer Dankbarkeit grüßen wir Sie herzlich und wünschen Ihnen Gottes reichen Segen

 

Prälat Dr. Heiner Koch (Generalsekretär)

Hermann-Josef Johanns (Geschäftsführer)

Pfarrer Ulrich Hennes (Sekretär des Weltjugendtags)

Pfarrer Georg Austen (Sekretär des Weltjugendtags, Deutsche Bischofskonferenz)








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