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10.10.08
Weg vom Pappnasen-Image, Duisburg den 24.11.06




BERUF.

EPS und “Friends in Germany” bilden in Hochfeld bis Jahresende 40 junge Animateure und Veranstaltungsmanager aus.

 

“Weg vom Pappnasen-Image der Animateure”, fordert Erdmute Prokosch-Sander. Die Geschäftsführerin des “Europäischen Projekts Schule”, das seit einem Jahr eine Niederlassung in der Alten Feuerwache in Hochfeld hat, empfing gestern gleich 40 angehende Animateure und Veranstaltungsmanager. Sie hatten unter anderem eine Aufgabe: “ Die richtige Begrüßung.” Die müsse schließlich ein Animateur perfekt beherrschen - und dazu vieles mehr: “Teammanagement, Fitness, Kommunikationstalent”, listete Marc Giffhorn auf, der mit Prokosch-Sander den ehrenamtlichen tätigen Verein “Friends in Germany” aus der Taufe gehoben hat (die NRZ berichtete). 40 junge Leute im Alter zwischen 18 und 30 Jahren, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, präsentierten gestern ihre Fähigkeiten.

 

EPS kündigt Auszug an

 

“Probleme bei der Job-Vermittlung gibt es keine”, so Giffhorn. “Alle 40 sind ab Januar in Beschäftigung - irgendwo in Deutschland oder international.” Die Ausbildung werde vor allem von Jugendlichen aus Duisburg wahrgenommen und durch Mund-zu-Mund-Propaganda populär gemacht. Der Lehrgang ist als “duales System” angelegt: Praxis- und Theorie sind gleichwertig.Seit 1983 hat EPS über 2500 junge Leute ausgebildet. “Um international erfolgreich zu sein, ist Flexibilität in der Branche ein Muss”, erzählte Giffhorn. Seit November 2004 haben die “Friends in Germany” über 100 Events betreut. Dazu gehörte die Begleitung der Prominenten bei den World Games sowie Gästebetreuung während des Weltjugendtages oder der Fußball-WM. Duisburg spiele als Entstehungsort der Fußballroute eine entscheidende Rolle, um die WM-Atmosphäre zu erhalten. “Viele Gäste wollen zurückkehren und da braucht es Fachkräfte aus der Region”, ist Prokosch-Sander überzeugt. “Wir haben hier das Zeug, Düsseldorf touristisch den Rang abzulaufen.” Und es geht weiter: Bis 2008 sollen 120 neue Animateure sowie 80 Messe-, Kongress- und Eventmanagerinnen (Frauen bevorzugt) ausgebildet werden. Allerdings wil sich EPS dafür eine neue Ausbildungsstätte suchen: “Im Januar werden wir die Alte Feuerwache verlassen”, erzählt Prokosch-Sander. Die Geschäftsführerin fühlt sich und EPS unprofessionell bahandelt. “Wir wollen aber in Hochfeld bleiben und suchen deswegen jetzt fieberhaft neue Räume.” (mh/B.K.) 








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